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<pre>Trotz zahlreiche Stars wie die deutschen Nationalspieler Mario Gomez und Julian Draxler schwächelte bislang vor allem die Wolfsburger Offensive. Mit nur sechs Treffern stellt der VfL derzeit den zweitschwächsten Angriff der gesamten Liga.  <p> Da der Vorsprung auf den Relegationsplatz auf beruhigende acht Punkte vergrößert wurde, scheint das Team dabei schon jetzt der Europa League näher als der Liga zu sein — schließlich ist der siebte Tabellenplatz „nur“ noch sieben Zähler weit entfernt.  <p>  Ein Ende der anfänglichen Herrlichkeit hat der BVB allerdings nicht nur infolge des jüngsten Debakels zu beklagen; aufgrund der zuvor eingespielten Unentschieden gegen Hoffenheim, Darmstadt und PAOK Saloniki wartet der Tabellenzweite nun schon seit vier Pflichtspielen auf einen Sieg. <p> Deshalb läuft die Werkself nun Gefahr die „Königsklasse“ zu verpassen. „Wir haben uns in eine völlig unnötige Drucksituation gebracht“, merkte der gegen Augsburg recht beschäftigungslose Leverkusen-Torwart Bernd Leno mit Blick auf die Champions-League-Ränge kritisch an. <p>  Vor allem, weil im Mittelfeld und im Angriff viel zu wenig nach hinten gearbeitet wurde, türmte sich vor Keeper Yann Sommer plötzlich ein immer größerer Berg an Arbeit auf — die zunächst vergeblich anrennenden Augsburger hatte sich den Last-Minute-Treffer somit redlich verdient.  </pre>


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<pre>Sehr viel präsenter ist dagegen naturgemäß die überzeugende Vorstellung, die Bayer am vergangenen Wochenende beim 3:1-Sieg in Frankfurt bot; die Talfahrt der Vorwochen wurde in Hessen mit einer richtig gut anzuschauenden Leistung gestoppt.  <p> Der erst 17-jährige Mittelfeldspieler Kai Havertz gab am Samstag in Bremen sein Debüt für die Werkself. (Quelle: Twitter/@bayer04fussball)  <p>  In Anbetracht der bestenfalls gleichwertigen Leistungen gegen Stuttgart, Frankfurt & Co. hatte sich Schalke in den vorangegangenen Wochen oft genug schmeichelhaft von Sieg zu Sieg gemogelt: Folglich war es nur eine Frage der Zeit, bis einmal ein etwas konsequenter zuschlagender Gegner die Pläne der Gastgeber durchkreuzt. <p> Nach all der mehr oder weniger berechtigten Aufregung ist es jedoch immerhin tröstlich, dass auch die Niederlage keine weitreichenden Folgen hat. Weil auch die unmittelbaren Konkurrenten aus Berlin uns Gelsenkirchen Federn ließen, wurde bezüglich der Königsklasse der Status quo gewahrt. <p>  Mit einer ähnlichen Leistung sollte auch gegen die strauchelnde Eintracht aus Frankfurt ein Heimerfolg drin sein. Damit würden die Nullfünfer die sich schleichend entwickelnde Krise beim Rivalen wohl vollends zum Ausbruch bringen. Die Wettanbieter sehen Mainz in der Rolle des Favoriten, sagen aber eine knappe Entscheidung voraus.  </pre> 


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<pre> Schon vor dem 17. Spieltag blickt die Hertha auf eine gelungene Hinrunde zurück. Doch obwohl der dritte Platz eine nahezu optimale Perspektive bietet, macht sich bei den Berlinern vor dem Start in das neue Jahr ein gewisses Unbehagen breit.  <p> Nun ist es zwar wahrlich nichts Neues, dass Bayer nicht das Optimum aus seinen (qualitativen) Möglichkeiten macht — und dennoch hat Heiko Herrlich die ihm anvertraute Truppe über die Sommerpause offensichtlich in zuletzt unerreichte Sphären geführt.  <p>  Da sich der Rückstand auf den Freiburger Sport-Club wieder auf sechs Zähler vergrößerte, dürfte an einen direkten Weg in die Europa League fortan nicht mehr zu denken sein: Schalke muss sich derzeit schon damit zufriedengeben, dass wenigstens die Luft nach unten nicht noch dünner geworden ist. <p>  Mit einer Trendwende dürfte nun auch bei der anstehenden Neuauflage sicherlich eher nicht zu rechnen sein; schon die unlängst abgerissenen Auftritte hatten immerhin angedeutet, dass sich der FCB ob der geklärten Verhältnisse an der Spitze zunehmend zu langweilen beginnt. <p>  Leverkusens Trainer Schmidt gab sich zwar geschmeichelt, ist allerdings nicht wirklich davon überzeugt, dass die Werkself heuer den ersten Meistertitel der Klubgeschichte einfahren kann:  </pre>


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<pre> Mindestens ebenso sehr wie die sechs Zähler haben dabei die souveränen Vorstellungen die Ahnung geweckt, dass mit der Werkself wieder gerechnet werden muss: Nach dem zähen Start in die Rückrunde kamen die dominanten Auftritte einer wundersamen Auferstehung gleich.  <p> „Wir hatten ähnlich wie in München keinen Zugriff und waren immer zu spät. Das muss uns wachrütteln. Spätestens jetzt müssen wir kapieren, dass es so nicht geht.“   <p> Werder Bremen kassierte zuletzt drei Niederlagen (gegen Gladbach, Mainz, Leverkusen) hintereinander. <p>  Dardai war mit der Leistung und dem Sieg im Grunde zufrieden, fand dann allerdings doch ein kleines Haar in der Suppe: „Wir haben zwei schöne Tore gemacht, aber eigentlich hätten wir auch noch ein drittes machen müssen.“  <p> Nur 15 Punkte holten die „Rothosen“ im bisherigen Saisonverlauf – nicht einmal im Relegationsjahr 2013/14 und auch nicht in der vergangenen Spielzeit hatte der „Bundesliga-Dino“ nach 19 Spieltagen so wenige Punkte auf seinem Konto.  </pre>


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<pre> Da es namentlich die Niederlagen in Mainz und bei der Hertha an der erforderlichen Gegenwehr vermissen ließen, hatte das anfängliche 1:3 in München bis vor kurzem sogar zum absoluten Highlight getaugt — nur bei jener Schlappe schien sich das Team nämlich nicht gänzlich willenlos in sein Schicksal zu fügen.  <p> Sein erster Saisontreffer gegen Wolfsburg (5:0) sowie zwei Torvorbereitungen gegen Mainz sprechen diesbezüglich eine deutliche Sprache.  <p>  Die „Königsblauen“ zeigten sich jedoch erneut von ihrer besseren Seite und arbeiten sich Stück für Stück an das Tabellenmittelfeld heran. <p>  Von einem „Schubert-Touch“ will der Coach, der den SC Paderborn 2009 in die Bundesliga geführt hat, allerdings nichts wissen.  <p> Allerdings spricht nicht nur die Gesamtbilanz zugunsten der Gäste aus Hamburg. Die Norddeutschen haben acht der insgesamt 19 Aufeinandertreffen in der Bundesliga für sich entscheiden können, sechs Spiele gingen verloren. Beim letzten Mainz-Auftritt setzte sich der HSV mit 2:1 durch.  </pre>


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